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	<title>Dr.-Ing. M.Marschetzky &#8211; bauschaden-baubiologie.de</title>
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	<description>Dr.-Ing. Manuela Marschetzky</description>
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	<title>Dr.-Ing. M.Marschetzky &#8211; bauschaden-baubiologie.de</title>
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		<title>Fachkundenachweis Schimmelsanierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr.-Ing. M.Marschetzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 22:14:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist mir stets ein Anliegen nicht nur mein wissenschaftlich, technisches Fachwissen auf dem neuesten Stand zu halten, sondern auch den Bezug zur Praxis nicht zu verlieren. Aus diesem Grund habe ich mir im Herbst 2025 eine ganze Woche Zeit genommen, um den Lehrgang B – Fachkundenachweis Schimmelsanierung des Bundesverband Schimmelpilzsanierung e.V. an der Handwerkskammer&#8230;&#160;<a href="https://bauschaden-baubiologie.de/fachkundenachweis-schimmelsanierung/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Fachkundenachweis Schimmelsanierung</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mir stets ein Anliegen nicht nur mein wissenschaftlich, technisches Fachwissen auf dem neuesten Stand zu halten, sondern auch den Bezug zur Praxis nicht zu verlieren. Aus diesem Grund habe ich mir im Herbst 2025 eine ganze Woche Zeit genommen, um den Lehrgang B – Fachkundenachweis Schimmelsanierung des Bundesverband Schimmelpilzsanierung e.V. an der Handwerkskammer Potsdam zu besuchen und erfolgreich mit einer Prüfung abzuschließen. </p>
<p>Die Weiterbildung wurde anteilig aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg finanziert, wofür ich mich herzlich bedanke. </p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2026/01/Forderung-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-982" srcset="https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2026/01/Forderung-213x300.jpg 213w, https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2026/01/Forderung.jpg 594w" sizes="(max-width: 213px) 100vw, 213px" /></p>
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		<title>28.04.2025 Großflächiger Netzausfall betrifft auch meine Erreichbarkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr.-Ing. M.Marschetzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 21:47:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie der Lokalpresse zu entnehmen war, kam es heute Morgen zu einem großflächigen Netzausfall im Gebiet Oder-Spree und Dahme-Spreewald. Bei Abrissarbeiten in Groß Köris wurden mehrere Glasfaserleitungen durchtrennt. Die Folge war und ist eine längere Störung bei der Telekom. Ein Bauschaden trennt also gerade das Bausachverständigenbüro vom Rest der Welt. Die Telekom ist dabei die&#8230;&#160;<a href="https://bauschaden-baubiologie.de/28-04-2025-grosflachiger-netzausfall-betrifft-auch-meine-erreichbarkeit/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">28.04.2025 Großflächiger Netzausfall betrifft auch meine Erreichbarkeit</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Lokalpresse zu entnehmen war, kam es heute Morgen zu einem großflächigen Netzausfall im Gebiet Oder-Spree und Dahme-Spreewald. Bei Abrissarbeiten in Groß Köris wurden mehrere Glasfaserleitungen durchtrennt. Die Folge war und ist eine längere Störung bei der Telekom. </p>
<p>Ein Bauschaden trennt also gerade das Bausachverständigenbüro vom Rest der Welt.</p>
<p>Die Telekom ist dabei die defekten Kabel freizulegen und auszutauschen. Die Reparaturarbeiten werden sich aber voraussichtlich morgen über den ganzen Tag hinziehen. </p>
<p>Ich werde daher auch morgen (29.04.2025) nicht über das Festnetz erreichbar sein und E-Mails mit Verzögerung lesen und beantworten. Ich bitte dies zu entschuldigen!</p>
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		<title>Wasser ist menschlich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr.-Ing. M.Marschetzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 00:39:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[In meinem letzten Blog schrieb ich über die Möglichkeit der Einsprung von Heizenergie durch Entlüften der Heizleitungen. Während ich des Entlüftens eines Heizkörpers durchaus mächtig bin, würde ich zur Entlüftung einer Fußbodenheizung lieber einen Fachmann die Arbeit anvertrauen. Ebenfalls eine Fachkraft für das Gewerk Heizung, Lüftung und Sanitär braucht es für eine weitere wichtige Maßnahme&#8230;&#160;<a href="https://bauschaden-baubiologie.de/wasser-ist-menschlich/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Wasser ist menschlich</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem letzten Blog schrieb ich über die Möglichkeit der Einsprung von Heizenergie durch Entlüften der Heizleitungen. Während ich des Entlüftens eines Heizkörpers durchaus mächtig bin, würde ich zur Entlüftung einer Fußbodenheizung lieber einen Fachmann die Arbeit anvertrauen. Ebenfalls eine Fachkraft für das Gewerk Heizung, Lüftung und Sanitär braucht es für eine weitere wichtige Maßnahme die Heizenergie sparen kann – dem hydraulischen Abgleich.</p>
<p>Wasser ist ein ganz besonderes Element und seine Eigenschaft, den Weg des geringsten Widerstandes zu nehmen, ist geradezu menschlich.  </p>
<p>Das heißt, Wasser fließt bevorzugt durch kurze und dicke Heizleitungen und weniger stark durch lange und dünne Heizleitungen. Dies führt dazu, dass Räume die weiter entfernt vom Heizkessel liegen schlechter vom Warmwasser erreicht werden, als direkt angeschlossene Räume (bei gleicher Einstellung der Ventile). </p>
<p>Diesen Zustand kann ein Heizungsinstallateur beseitigen und stattdessen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung sorgen. Dabei berücksichtigt er die benötigte Wärmemenge des Raumes, die Randbedingungen des Gebäudes (Wärmedämmung der Außenwände, Qualität der Fenster, Pumpleistung, etc.), stellt ein paar Berechnungen oder Schätzungen an und stellt die Thermostatventile bedarfsgerecht ein. Danach erhält jeder Heizkörper oder jeder Heizkreis so viel Wärme, wie er benötigt, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Das kann sich lohnen. </p>
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		<title>Nicht nur Belüften, auch Entlüften!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr.-Ing. M.Marschetzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 00:30:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht nur Belüften, auch Entlüften! Viele der bisherigen Blogbeiträge befassten sich mit der Belüftung der Räume. Heute möchte ich mal zur Abwechslung etwas zur Entlüftung schreiben – und zwar die der Heizung. Luft, die sich im Heizkörper an der höchsten Stelle sammelt, kann nicht nur Störgeräusche verursachen, wie dem Blubbern und Gluckern, welches man sonst&#8230;&#160;<a href="https://bauschaden-baubiologie.de/nicht-nur-beluften-auch-entluften/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Nicht nur Belüften, auch Entlüften!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Belüften, auch Entlüften!</p>
<p>Viele der bisherigen Blogbeiträge befassten sich mit der Belüftung der Räume. Heute möchte ich mal zur Abwechslung etwas zur Entlüftung schreiben – und zwar die der Heizung.</p>
<p>Luft, die sich im Heizkörper an der höchsten Stelle sammelt, kann nicht nur Störgeräusche verursachen, wie dem Blubbern und Gluckern, welches man sonst nur aus Filmen kennt, in denen jemand vom Wal verschluckt wurde und jetzt in dessen Bauch festsitzt. Nein, diese Luft kann auch den Durchfluss des Heizungswassers stören.</p>
<p>Die Folge ist eine verminderte Wärmeleistung des betroffenen Heizkörpers. Je mehr Luft sich im Heizkörper befindet, umso mehr Energie wird verbraucht, um den Heizkörper auf die gewünschte Temperatur zu bekommen. Nach Angaben der Hersteller kann eine regelmäßige Entlüftung die Heizkosten um bis zu 15 % reduzieren.</p>
<p>Ein geeigneter Zeitpunkt für die Entlüftung von Heizkörpern ist … du ahnst es schon … JETZT zu Beginn der Heizperiode. Aber Achtung! Bevor du sofort deinem Heizkörper mit einem Entlüftungsschlüssel oder einer Zange zu Leibe rückst, solltest du dir vielleicht noch im Internet eine Anleitung anschauen. Wichtig sind z.B. das Unterstellen einer Schüssel/ eines Auffangbehälters unter dem Ventil sowie ein Lappen und ggf. ein Handtuch. Außerdem solltest du das Entlüftungsventil nicht zu schnell zu weit aufdrehen, da sonst die Gefahr besteht, dass schlagartig Wasser austritt (Verbrennungsgefahr). Zudem soll dadurch verhindert werden, dass der Vierkantstift aus dem Ventil fällt. Zum Schluss sollte das Ventil wieder sicher geschlossen werden, ohne es zu fest anzuziehen. Je nach Heizungsanlage lohnt es sich auch Tipps vom Fachmann abzuholen (Umwälzpumpe vorher ausschalten und eine Weile abwarten oder Ventile erst ganz schließen und dann ganz öffnen? Druck auf der Heizung ok? Wasser nachfüllen? etc.)</p>
<p>Das Bild links zeigt meinen Badheizkörper vor dem Entlüften, das Bild rechts den Zustand danach. Die Thermografie macht deutlich, dass die Mühe nicht umsonst war. Die Verteilung der Wärme ist nach dem Entlüften deutlich gleichmäßiger. </p>
<p><img decoding="async" src="https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/Heizung-entluften-300x206.png" alt="" width="300" height="206" class="alignnone size-medium wp-image-950" srcset="https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/Heizung-entluften-300x206.png 300w, https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/Heizung-entluften.png 758w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Ähnlich wie bei einem Heizkörper, sammelt sich im Laufe der Zeit auch in einer Fußbodenheizung Luft. Die Luftblasen können sich störend auf den Ablauf des Heizkreislaufes auswirken und zu verminderter Wärmeleistung oder ungleichmäßiger Beheizung der Fläche führen. Deshalb muss auch eine Fußbodenheizung entlüftet werden, was jedoch nicht ganz so einfach ist, wie bei einem normalen Heizkörper.  Es sollten daher mindestens der Anweisungen des Herstellers gefolgt und gegebenenfalls ein Heizungsinstallateur einbezogen werden. Dieser kann auch feststellen, ob die Fußbodenheizung ggf. einmal professionell mithilfe eines Kompressors gespült werden muss, um sie von innen zu reinigen.</p>
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		<title>Klimawandel erwünscht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr.-Ing. M.Marschetzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2024 21:15:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute möchte ich ein Herzensprojekt vorstellen, welches mich schon lange begeistert. Die Rede ist vom Zimmerwetter-Projekt des Regionalverbandes Umweltberatung Nord e. V. (R.U.N.), dem ich seit letztem Jahr als „Zimmerwetter-Profi“ auch meine Zeit widme. https://zimmerwetter.de/ Im Mittelpunkt hierbei steht das Wertvollste was wir haben – unsere Kinder – gemeinsam mit unserem wichtigsten Lebensmittel – der&#8230;&#160;<a href="https://bauschaden-baubiologie.de/klimawandel-erwunscht/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Klimawandel erwünscht!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich ein Herzensprojekt vorstellen, welches mich schon lange begeistert. Die Rede ist vom Zimmerwetter-Projekt des Regionalverbandes Umweltberatung Nord e. V.  (R.U.N.), dem ich seit letztem Jahr als „Zimmerwetter-Profi“ auch meine Zeit widme.</p>
<p><img decoding="async" src="https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_E2544-300x251.jpg" alt="" width="300" height="251" class="alignnone size-medium wp-image-934" srcset="https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_E2544-300x251.jpg 300w, https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_E2544-768x642.jpg 768w, https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_E2544-rotated.jpg 991w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><a href="https://zimmerwetter.de/">https://zimmerwetter.de/</a></p>
<p>Im Mittelpunkt hierbei steht das Wertvollste was wir haben – unsere Kinder – gemeinsam mit unserem wichtigsten Lebensmittel – der Luft. Das Ziel ist eine gesunde Luft im Klassen- und Kinderzimmer und damit ein (Innen)klimawandel im besten Sinne. Der Weg zum optimalen Zimmerwetter führt uns „back to school“ und zwar in der Regel in die 5. Klasse.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/Zimmerwetter-300x281.jpg" alt="" width="300" height="281" class="alignnone size-medium wp-image-933" srcset="https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/Zimmerwetter-300x281.jpg 300w, https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/Zimmerwetter.jpg 645w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Hier erforschen die Kinder selbst und mit unserer Unterstützung die Lufttemperatur, die Oberflächentemperatur, die Luftfeuchtigkeit und den Kohlendioxidgehalt der Luft im Klassenraum. Dies erfolgt mit Messgeräten, in Teamarbeit und mit für diesen Zweck entwickelten Experimenten. Die Kinder notieren dabei ihre Ergebnisse. Und wir tragen diese anschließend gemeinsam zusammen und suchen nach Zusammenhängen. Dabei stellen wir den Praxisbezug her und besprechen Themen wie Kondensation, Schimmelpilzbefall, Wärmebrücken sowie die Effektivität von Kipplüftung und Stoßlüftung. Zur weiteren Verdeutlichung der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit diese beiden Lüftungsarten veranstalten wir am Ende noch unseren beliebten Nebelzauber. </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/Feedback-ZM-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" class="alignnone size-medium wp-image-935" srcset="https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/Feedback-ZM-300x211.jpg 300w, https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/Feedback-ZM-768x539.jpg 768w, https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/Feedback-ZM.jpg 969w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Den Ursprung hat das Zimmerwetter in Schülerprojekten, wie hier auf den Bildern der vergangenen Zimmerwetterveranstaltung an der Grundschule „Teupitz am See“ zu sehen. Das Angebot richtet sich jedoch grundsätzlich auch an Mieter, Vermieter und Hausverwaltungen. Eine entsprechende Zusammenarbeit befindet sich aktuell in der Planung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/Zimmerwetter_Logo_RGB_72_dpi-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" class="alignnone size-medium wp-image-946" srcset="https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/Zimmerwetter_Logo_RGB_72_dpi-300x212.jpg 300w, https://bauschaden-baubiologie.de/wp-content/uploads/2024/10/Zimmerwetter_Logo_RGB_72_dpi.jpg 597w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Erste Hilfe bei Niederschlagswasser im Keller</title>
		<link>https://bauschaden-baubiologie.de/erste-hilfe-bei-niederschlagswasser-im-keller/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr.-Ing. M.Marschetzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 06:19:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Wochen und Monaten kam es in zahlreichen Regionen gehäuft und wiederholt zu Starkregenereignissen und teils sogar zu Überschwemmungen. In besonders intensiv betroffenen Gebieten, dort wo Fachunternehmen und Sachverständige der Vielzahl an Anfragen nach Wassereintritten in Wohngebäuden nicht mehr nachkommen können, herrscht oft Ratlosigkeit und Unsicherheit. Im Rahmen eines regelmäßig online stattfindenden Treffens&#8230;&#160;<a href="https://bauschaden-baubiologie.de/erste-hilfe-bei-niederschlagswasser-im-keller/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Erste Hilfe bei Niederschlagswasser im Keller</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen und Monaten kam es in zahlreichen Regionen gehäuft und wiederholt zu Starkregenereignissen und teils sogar zu Überschwemmungen. In besonders intensiv betroffenen Gebieten, dort wo Fachunternehmen und Sachverständige der Vielzahl an Anfragen nach Wassereintritten in Wohngebäuden nicht mehr nachkommen können, herrscht oft Ratlosigkeit und Unsicherheit. Im Rahmen eines regelmäßig online stattfindenden Treffens von Vertretern der Baubiologie, des Sachverständigenwesens und der Umweltmedizin formulierte ein Kollege jüngst einen Hilferuf, der die Idee zur Folge hatte, gemeinsam ein Merkblatt herauszubringen. Dieses Merkblatt befindet sich derzeit in Arbeit. Viele von uns haben Ideen eingebracht. Einige haben auch schon Entwürfe als Zusammenfassung des gemeinsamen Wissens angefertigt. Wir sind dabei wirklich bemüht nicht „vom Hölzchen aufs Stöckchen zu kommen“ und alle Meinungen zum Inhalt und Ausmaß des Merkblattes unter einen Hut zu bringen, was allerdings nicht immer leicht ist. Ich kann daher aktuell nicht sagen, wie lange es noch dauern wird, bis das Merkblatt fertig ist. </p>
<p>Aus diesem Grund und weil sich derzeit auch in unserer Region die Fälle von Feuchteeintritten in Kellerräume häufen, habe ich mich entschieden, hier den Inhalt eines von mir letzte Woche zusammengefassten Entwurfs des Merkblattes vorzustellen. Das Ziel der folgenden Ausführungen und Empfehlungen ist nicht die konkrete Sanierungsplanung akuter Wasserschäden, sondern die „Erste Hilfe“ für den Laien, im Sinne von Erstmaßnahmen zur Vermeidung von Schimmelpilzschäden – „bis der Krankenwaagen eintrifft“. Das heißt, dieser Blogbeitrag kann weder den Fachmann oder die Fachfrau, noch die Trocknungstechnik vor Ort ersetzten. Ich möchte stattdessen eine Unterstützung geben, um die Zeit bis zum Eintreffen der angeforderten Hilfe sinnvoll zu nutzen. Und so wie die erste Hilfe am Menschen, kann die erste Hilfe am Bauwerk so manchem Bauteil oder Einrichtungsgegenstand im Keller das Leben retten. Für den Fall, dass es bereits zu einem Schimmelpilzbefall gekommen ist, gibt es ebenfalls grundlegende Hinweise.</p>
<p><strong>1. Vorwort</strong></p>
<p>Zunächst möchte ich ein wenig Allgemeines zum Umgang mit Schimmelpilzschäden voranstellen. </p>
<p>Ja, es gibt gesundheitliche Risiken im Zusammenhang mit mikrobiologischen Besiedelungen durch Schimmelpilze und Bakterien. Aber! Wirklich schwerwiegende Krankheiten sind selten und Schutzmaßnahmen können auch „geringere Übel“ vermeiden. Das Einatmen von Sporen und sonstigen Bestandteilen oder Stoffwechselprodukten sowie der Hautkontakt sollten vermieden werden. Schutzmaßnahmen wie das Lüften des betroffenen Bereiches (insbesondere des Arbeitsbereiches) und die Verwendung von Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhen sind daher zweckmäßig. Dies gilt auch für den Kontakt mit Schadstoffen, die z.B. aus im Keller gelagerten Chemikalienbehältern austreten können (Farbeimer, Verdünnung, Reiniger, etc.). </p>
<p>Besonders gefährdete Personengruppen, wie immunsupprimierte Personen (Menschen deren körpereigenes Abwehrsystem geschwächt oder unterdrückt ist), sollten sich jedoch besser nicht in schimmelpilzbelasteten Wohnräumen aufhalten und vor allem sollten diese nicht an vorderster Front die „Drecksarbeit“ erledigen. </p>
<p>Als Nächstes möchte ich die aus meiner Sicht wichtigsten Sofortmaßnahmen benennen, wobei die Aufzählung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, ohne Gewähr ist (und vielleicht sogar Spuren von Nüssen und Schalenfrüchten enthält). </p>
<p><strong>2. Sofortmaßnahmen</strong></p>
<p><em>2.1 Safety first 2.0</em><br />
Neben der eigenen Schutzausrüstung kann es, je nach Stärke des Wasserschadens sinnvoll sein, die Stromversorgung in den betroffenen Räumen abzuschalten und sämtliche elektrischen Geräte, Anlagen etc. vom Stromnetz zu trennen, um Kurzschlüsse und Stromschläge zu verhindern. </p>
<p><em>2.2 Lüftung der feuchten Räume</em><br />
Wenn es sich beim Schadwasser weitestgehend um relativ sauberes Niederschlagswasser oder um Leitungswasser handelt (kein Hochwasser mit Schlamm, Öl, Treibstoff, Chemikalien, Fäkalien, etc.) und das Wasser im Keller abgepumpt wurde oder dies gar nicht notwendig war, dann bekommt die Trocknung der Raumluft und der Bauteile oberste Priorität. Dies erfordert zumeist eine technische Trocknung, insbesondere wenn der Keller ausgebaut ist und eine Estrichdämmschicht im Fußboden vorliegt. Wenn aber eine technische Trocknung zunächst nicht verfügbar ist, dann hilft nur: Lüften, Lüften, Lüften.</p>
<p>Hier kommt es im Sommer, insbesondere in Kellerräumen, auf die Außentemperaturen und damit auf die Tageszeit an. Ideal ist hier Querlüften (statt Kipplüften) in den kalten Nacht- und Morgenstunden. Hintergrund ist der Umstand, dass warme Luft mehr absolute Luftfeuchtigkeit aufnehmen kann, als kalte Luft und es daher beim Abkühlen von warmer Luft an kalten Oberflächen zur Erhöhung der relativen Luftfeuchte kommt (bis hin zu Kondenswasserbildung). Hier habe ich schon ganz viel berichtet, in meinen vorangegangenen Blogbeiträgen, die ich euch an dieser Stelle empfehlen möchte.</p>
<p>Zur Lüftung ist noch anzumerken, dass die Raumluftfeuchte in den betroffenen Räumen mit einem Hygrometer kontrolliert werden sollte. Der Zielwert (Höchstwert) der relativen Luftfeuchte beträgt im Winter 55 %. Das ist bei einem Wasserschaden, den derzeitigen Witterungsbedingungen und ohne eine technische Trocknung allerdings kaum möglich. Wenn die Raumluft daher unter 60 % rel. LF bleibt, wäre das schon prima. Alles in Richtung 70 % rel. LF wäre schon nicht mehr akzeptabel, weil die relative Luftfeuchte an den kälteren Stellen dann schnell einmal die 80 % überschreitet. Bei 80 % rel. LF können eigentlich so ziemlich alle Schimmelpilzarten gut wachsen (bei 70 % rel. LF nur einige wenige Arten).</p>
<p><em>2.3 Schutz der nicht betroffenen Räume</em><br />
Nicht vergessen werden sollte das Abschotten nicht betroffener Räume oder Wohngeschosse gegenüber den unteren Schadensbereichen. Geeignet sind hier z.B. Folienwände und –türen im Kellerabgang, damit keine Feuchtigkeit oder luftgetragene Stäube und Schadstoffe in saubere Bereiche driften. Zur Vermeidung eines Schimmelpilzrisikos ist auch hier das Lüften und ggf. der Betrieb eines technischen Luftentfeuchters sinnvoll.</p>
<p><em>2.4 Entfernung kritischer Materialien </em><br />
Bevor so richtig zur Tat geschritten wird, sollte die Versicherung informiert bzw. Abstimmungen getroffen werden. Die Schäden sind zudem mittels Fotos zu dokumentieren (vor und während der Maßnahmen, d.h. Zustand bei Schadeneintritt, Zwischenzustände, etc.). Empfehlenswert ist es, alle Unterlagen, Belege und Dokumente zu sichern. Das kann für die Schadensregulierung mit der Versicherung sehr wichtig werden.</p>
<p>Der nächste Schritt, wenn die Lüftung sichergestellt und die Schutzausrüstung angelegt ist, besteht darin sämtliche Bauteile, Oberflächen, Materialien und Gegenstände auf eine Durchfeuchtung und einen eventuell bereits sichtbaren Schimmelpilzbefall zu kontrollieren (spotartige Verfärbungen sichtbar? geruchsauffällig?). </p>
<p>Alles was mit Schimmelpilzen befallenen/besiedelt und nicht reinigungsfähig ist, sollte als Erstmaßnahme entfernt werden. Das gilt auch für feuchte Materialien, die leicht besiedelbar und/oder schwer trocknungsfähig sind. Was heißt das konkret? Oberflächen aus Metall, Keramik, Glas, dichtem Stein, harten Kunststoff, etc. können gereinigt werden. Wie das zu tun ist, erkläre ich später. Poröse, saugfähige und leicht besiedelbare Materialien und Bauteile, wie Tapeten, Teppiche, Papier und Pappe, Holz, Spanplatten, Gipskartonwände mit Mineralwolldämmung, etc. sind nach Möglichkeit zu entfernen und zu entsorgen. Insbesondere, wenn keine zeitnahe technische Trocknung sichergestellt werden kann, ist es oft sinnvoll den nassen oder sogar mit Schimmelpilz befallenen Putz abzuschlagen, damit das Mauerwerk dahinter ungehindert austrocknen kann.</p>
<p>Natürlich müssen im Keller gelagerte „Schätze“, wie wichtige Dokumente, Fotoalben oder besonders geliebte Lederschuhe nicht ohne Zögern entsorgt werden. Aber sie sollten raus aus dem Keller herausgeholt und umgehend getrocknet werden. Da die Kapazitäten zum Trocknen naturgemäß begrenzt sind und der Wohnzimmerboden irgendwann belegt ist mit trocknenden Schätzen, muss für den Rest die Frage gestellt werden, was wirklich noch benötigt wird und was direkt entsorgt werden sollte. Ich weiß, es ist hart und ich bin auch eher so der Typ „Das ist doch noch gut und das braucht man bestimmt mal wieder!!!“. Aber im Falle eines größeren Wasserschadens im Keller bleibt oft nichts Anderes übrig als zu Entrümpeln. </p>
<p>Sollte eine Entsorgung zeitnah nicht möglich sein, können betroffene Bereiche übergangsweise mit Folie abgedeckt und abgeklebt werden. Das kann zwar die Qualität der Innenraumluft verbessern. Darunter schimmelt es aber munter weiter und die Austrocknung ist behindert. Abdecken kann also nur eine temporäre Notlösung sein, bis eine fachgerechte Sanierung erfolgt. </p>
<p><em>2.5 Reinigungsmaßnahmen</em><br />
Als nächstes komme ich zu einem sehr wichtigen Punkt, der Behandlung von reinigungsfähigen Oberflächen. Für die Reinigungsmaßnahmen der Oberflächen empfiehlt sich zum Beispiel Alkohol. Eine 70 %-ige Verdünnung ist dabei ideal und das muss auch nicht teuer sein. Es reicht der auf 70 % verdünnte Spiritus aus dem Baumarkt. Diesen bitte nicht höher als 70 % ig verwenden, damit er optimal wirken kann. Hier gilt also nicht „viel hilft viel“. Bitte zudem die leichte Entflammbarkeit der Lösung beachten. Eine schnelle „Brandsanierung“ ist nicht das Ziel der Reinigungsmaßnahmen! </p>
<p>Wirkungsvoll und sehr zu empfehlen ist auch Wasserstoffperoxid (fertige Produkte oder bestellt als 30 %-ige Lösung und unter Schutzmaßnahmen auf 12 % verdünnt). Bitte keine chlorhaltigen Chemikalien benutzen, da diese gesundheitsbelastend sein können. Bitte auch keinen Essig verwenden, da dieser den pH-Wert von mineralischen Materialien senkt und dadurch später Schimmelwachstum begünstigen kann. </p>
<p>Und dann geht es schon los. Handschuhe, Schutzhandschuhe, Schutzbrille an die richtigen Stellen platzieren und mit der Lösung aus Alkohol oder Wasserstoffperoxid die Oberflächen abwischen. Das geht ganz einfach mit Lappen (oder ganz fachmännisch mit Mikrofasertüchern). </p>
<p><strong>3. Weitere Maßnahmen zur Schimmelpilzbeseitigung und Schimmelprävention</strong></p>
<p><em>3.1 Kontrolle der Raumluftfeuchte mit Hygrometern</em><br />
An dieser Stelle möchte ich mich bewusst und mit voller Absicht wiederholen, weil es so wichtig ist: Bitte die Raumluftfeuchte mit Hygrometern kontrollieren. Nur so kann gezielt gelüftet und die Gefahr von Schimmelpilzbildung abgeschätzt werden.  </p>
<p><em>3.2 Auftrag von Kalkfarbe/Kalkmilch auf Mauersteine und Putz</em><br />
Kalkfarbe oder Kalkmilch, welche aus Löschkalk und Wasser hergestellt wird, hat durch die hohe Alkalität (pH-Wert ≥ 12) eine „desinfizierende“ Wirkung (bakterizid sowie fungizid). Der Schimmelpilzschutz funktioniert aber nur zufriedenstellend, wenn der Untergrund frei von Schmutz, Staub, Fett und organischen Anlagerungen ist. Deshalb vorher den Punkt 2. 5 Reinigungsmaßnahmen abarbeiten. Ein weiter wichtiger Punkt ist die Zusammensetzung von modernen Kalkfarben. Hier muss man genau nach den Inhaltsstoffen schauen und im Zweifelsfall weder einen Arzt, noch einen Apotheker, sondern einen baubiologisch versierten Baustoffhändler nach hochwertigen Kalk- bzw. Sumpfkalkfarben fragen. Die gängigen Produkte im Baumarkt sind eher wie billige Fruchtsaftgetränke, die Spuren von Früchten (in dem Fall Kalk) enthalten können. Diese Farben heißen zwar Kalkfarben, beinhalten aber meist eine Vielzahl an Zusatzstoffen. In manchen sogenannten Kalkfarben ist der Kalk nur noch ein Füllstoff, während als Bindemittel Kunststoffe dienen. Das ist zwar zugegebenermaßen vorteilhaft für die Verarbeitung, doch die für unsere Einsatzzwecke gewünschten Eigenschaften, wie die Resistenz gegenüber Schimmelpilzbefall oder die hohe Diffusionsoffenheit, gehen dadurch verlorengehen. Beträgt der Kunstharzanteil einer Kalkfarbe nach dem Trocknen mehr als 5 %, ist sie als Schimmelprävention im Keller nicht mehr geeignet. </p>
<p>Soll, wie früher die Bauern im Kuhstall, eine Kalkmilch auf die Wände aufgebracht werden (einen mit Wasser stark verdünnten Sumpfkalk), sollten beim Arbeiten mit Kalkmilch unbedingt Handschuhe, eine Schutzbrille und einen Schutzanzug getragen werden. Der hohe pH-Werte wirkt nämlich ätzend. Grundsätzlich bitte keinen Branntkalk, sondern immer nur Löschkalk bzw. Sumpfkalk verwenden. Auch hier ist der Gang zum Ökologischen Baustoffhändler empfehlenswert. </p>
<p><em>3.3 Luftreinigung</em><br />
Vor, während und auch unmittelbar nach den Reinigungsarbeiten kann der Betrieb von Luftreinigern sinnvoll sein. Diese filtern die Luft und reduzieren dadurch die Konzentration von Schadstoffen und Schimmelpilzbestandteilen. Dabei ist jedoch Einiges zu beachten. So darf der Luftreiniger die befallenen Flächen nicht derart anblasen, dass dadurch eine weitere Verteilung der Sporen im Raum stattfindet. Es ist darauf zu achten, dass der Filter (Hepafilter der H13 Klasse) regelmäßig ausgetauscht wird. Eine Empfehlung aus unserer kleinen Expertengruppe lautet, dass die gesamte Raumluft vor Nutzung des Raumes mindestens 12-mal den Filter durchströmt haben soll (relativ hoher Luftvolumenstrom erforderlich). Ferner haben Luftreiniger oft noch diverse Zusatzfunktionen, wie Ozonierung oder Ionisierung. Hier sollte man genau prüfen, was tatsächlich sinnvoll ist und welche Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind (insbesondere bei Ozon). An der Stelle verlasse ich aber mein Fachgebiet und verweise auf Menschen, die sich damit besser auskennen. Diese nehmen sich übrigens am 01.08.2024 Zeit für Fragen, worauf ich später noch zurückkommen werde.</p>
<p>Eine Sache möchte ich jedoch noch zur Luftreinigung anmerken. Sporen, andere Schimmelpilzbestanteile sowie mit Stoffwechselprodukten angereicherte Stäube sedimentieren, d.h. sie legen sich auf dem Boden und anderen horizontalen Flächen ab. Das heißt aber auch, dass sich durch Luftbewegung und damit einhergehende Aufwirbelungen die Raumluftqualität erneut verschlechtert. Deshalb sollten die sedimentierten Sporen vom Boden entfernt werden, entweder durch feuchtes Wischen oder mit einem H13-Filtersauger. </p>
<p><strong>4. Abschließendes</strong></p>
<p>Gratulation an alle, die es bis hierhin geschafft haben zu lesen! Das war für Laien auf diesem Gebiet viel Input. Wer sich aber jetzt immer noch nicht bis zur Sättigungsgrenze mit Informationen gefüttert fühlt, findet z.B. hier weiteren und frei zugänglichen Stoff:</p>
<p>•	Schimmelleitfaden des Umweltbundesamtes für allgemeine Informationen zum Thema Feuchteschäden und deren Folgen (https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/schimmel/aktueller-uba-schimmelleitfaden)<br />
•	Merkblatt Hochwasser des Bundesverbandes Schimmelpilz-Sanierung e.V. für weiterführende Informationen, wenn nicht nur Niederschlagswasser in den Keller eingedrungen ist, sondern Hochwasser mit Schlamm, Chemikalien, Fäkalien, etc. (https://bss-schimmelpilz.de/wp-content/uploads/2022/07/01_Merkblatt_Hochwasser_Web_BSS_181121.pdf)</p>
<p>Safe the date! Zum Schluss möchte ich noch auf ein kostenloses Zoom-Meeting für Betroffene von Wasserschäden verweisen, welches am Donnerstag, den 01.08.2024 um 08:30 Uhr stattfinden wird. Hier stehen verschiedene Kollegen und Kolleginnen aus mehreren Bereichen für Fragen zur Verfügung. Damit möchten wir einen Beitrag zur ehrenamtlichen Hilfe leisten. Auch ich werde an diesem Morgen mit dabei sein. Den Link reiche ich nach, sobald mir dieser vorliegt. </p>
<p>Zum Schluss noch der Haftungsausschluss. Wie bereits voragehend angedeutet, gibt dieser Blog nur unverbindliche Empfehlungen, für die keine Haftung übernommen werden kann. </p>
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		<title>Dauergast im Seminarhotel oder Ausruhen auf Lorbeeren aus längst vergangen Zeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr.-Ing. M.Marschetzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jun 2024 15:06:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin eigentlich kein Fan von Wartezimmerwänden oder Webseiten, auf denen mit zahlreichen Urkunden und Teilnahmebescheinigungen die Fachkompetenz der jeweiligen Person belegt werden soll. Deshalb habe ich bei der Gestaltung meiner Website bewusst auf die Wiedergabe einer endlos anmutenden Aneinanderreihung von aktuellen Qualifikationsnachweisen verzichtet. Ich bin zwar sehr wohl der Meinung, dass der Aufbau und&#8230;&#160;<a href="https://bauschaden-baubiologie.de/dauergast-im-seminarhotel-oder-ausruhen-auf-lorbeeren-aus-langst-vergangen-zeiten/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Dauergast im Seminarhotel oder Ausruhen auf Lorbeeren aus längst vergangen Zeiten</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin eigentlich kein Fan von Wartezimmerwänden oder Webseiten, auf denen mit zahlreichen Urkunden und Teilnahmebescheinigungen die Fachkompetenz der jeweiligen Person belegt werden soll. Deshalb habe ich bei der Gestaltung meiner Website bewusst auf die Wiedergabe einer endlos anmutenden Aneinanderreihung von aktuellen Qualifikationsnachweisen verzichtet. </p>
<p>Ich bin zwar sehr wohl der Meinung, dass der Aufbau und die Aktualisierung des eigenen Wissens für eine gutachterliche Tätigkeit unerlässlich sind und der Austausch mit Kollegen durch nicht ersetzt werden kann. Für mich ist die Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen jedoch eine Selbstverständlichkeit, auf die nicht extra eingegangen werden muss. </p>
<p>Aber vielleicht ist dies gar nicht so selbstverständlich, wie es mir erscheint. So kam mir neulich – tatsächlich während einer Weiterbildung &#8211; der Gedanke, dass es für meine Kunden von Interesse sein könnte, ob ich ein „Dauergast im Seminarhotel“ bin oder mich auf akademischen Titeln, Stempeln, durch Qualifizierung erworbenen Verbandszugehörigkeiten oder sonstigen Lorbeeren ausruhe. Daher heute mal ein Blogbeitrag in eigener Sache, um das Vorgenannte zu verdeutlichen.</p>
<p>Wann immer es mir terminlich möglich ist, besuche ich zahlreiche regelmäßig stattfindende Veranstaltungen zum weiten Themengebiet der Bauschäden und der Baubiologie, darunter </p>
<p>•	die Tagung des AIBau (Aachener Institut für Bauschadensforschung und angewandte Bauphysik gGmbH)<br />
•	die Schimmelpilzkonferenz des Rudolf Müller Verlages<br />
•	die Pilztagung des Berufsverbandes Deutscher Baubiologen VDB e.V. in Kooperation mit dem Bundesverband Schimmelpilzsanierung e.V. DHBV<br />
•	die VDB-Kompetenzwoche sowie<br />
•	die jährlich stattfindenden Workshops zur Qualitätssicherung des VDB.</p>
<p>Hinzukommen zahlreiche weitere Seminare und Vorträge zu ausgewählten Themengebieten. In diesem Jahr bzw. in den ersten fünfeinhalb Monaten des Jahres waren das:</p>
<p>•	Fassadensanierung: Schäden an Fassaden – erkennen, bewerten, beseitigen, vorbeugen, Online-Seminar der Brandenburgischen Ingenieurkammer, am 16.02.2024<br />
•	VDB Fachkunde-Nachweis Feuchtediagnostik, vom 11.04.2024 bis 12.04.2024, Präsensseminar mit erfolgreich bestandener Fertigkeitsprüfung<br />
•	Fachtagung Innenraumluft 2024 &#8211; Messen, Bewerten und Gesundes Wohnen als Kooperationsveranstaltung des Umweltbundesamtes (UBA), des Ausschusses für<br />
Innenraumrichtwerte (AIR) und der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute e. V. (AGÖF e. V.), Präsensseminar vom 06.05.2024 bis 08.05.2024 und<br />
•	zahlreiche kurze Webinare und Zoom-Meetings, die letzten Monate zu den Themen ATP-Probenahme (VDB early bird am 17.01.2024), Holzschädlinge sowie Messungenauigkeit (VDB early birds am 21.02.2024), Hausschwamm (VDB early bird am 20.03.2024) sowie zu verschiedenen mikrobiologischen Themen (Onlinevorlesungen der Umweltmykologie GmbH im Zeitraum April bis Juni 2024)</p>
<p>Es kann somit als bewiesen gelten, dass sich Ihre Bauschäden und baubiologischen Fragestellungen bei mir in guten Händen befinden. </p>
<p>So und nun muss ich auch fast schon wieder los. Diesmal auf der Agenda: die Pilztagung vom 18.06.2024 bis 19.06.2024 in Bad Soden. </p>
<p>Und da der Werbeblock für mich gerade läuft, möchte ich als Beispiel für meine Tätigkeiten außerhalb des normalen Arbeitsalltages noch das Zimmerwetter-Projekt benennen. Aber darüber berichte ich im nächsten Blog.</p>
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		<title>Neue Fenster die dem Schimmel Tür und Tor öffnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr.-Ing. M.Marschetzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2022 11:12:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Moderne Fenster dämmen hervorragen und sie schließen absolut dicht. Super, oder? Jein. In hoch gedämmten Gebäuden ist der Einbau von energetisch hochwertigen Fenstern zwar durchaus konsequent. In einem Altbau, mit einer nur mäßig gedämmten oder ungedämmten Fassade, kann ein Fensteraustausch jedoch Schimmelpilzbefall zur Folge haben. Dieser konzentriert sich oft auf die Wandecken (eigentlich sind es&#8230;&#160;<a href="https://bauschaden-baubiologie.de/neue-fenster-die-dem-schimmel-tur-und-tor-offnen/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Neue Fenster die dem Schimmel Tür und Tor öffnen</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Moderne Fenster dämmen hervorragen und sie schließen absolut dicht. Super, oder? Jein. In hoch gedämmten Gebäuden ist der Einbau von energetisch hochwertigen Fenstern zwar durchaus konsequent. In einem Altbau, mit einer nur mäßig gedämmten oder ungedämmten Fassade, kann ein Fensteraustausch jedoch Schimmelpilzbefall zur Folge haben. Dieser konzentriert sich oft auf die Wandecken (eigentlich sind es Kanten und nicht Ecken) und an den Fensterlaibungen. Was im Altbau nach dem Einbau von neuen Fenstern erforderlich wird, ist ein geändertes Lüftungsverhalten. Warum?</p>
<p>Die neuen und luftdicht eingebauten Fenster lassen in der kalten Jahreszeit, im Vergleich zu ihren in die Jahre gekommenen Vorgängern, kaum noch Luft durch die Fensterdichtungen entweichen. Gleiches gilt für die zuvor leicht undichten Anschlussfugen zum Mauerwerk. Während durch diese Undichtigkeiten vorher ein „natürlicher“ Luftwechsel stattfand, ist dieser nun &#8211; planmäßig &#8211; auf ein Minimum reduziert. Das hat nicht nur Vorteile. Bei undichten Fenstern kann sich die Raumluft innerhalb von 24 Stunden zwei bis vier Mal komplett erneuern, was einer automatischen Lüftung gleichkommt. Bei modernen Fenstern liegt dieser Wert eher bei „Null-Komma-Null-Irgendwas“ bis „Null-Komma-Irgendwas“.</p>
<p>Allein deshalb sollte nach dem Einbau der neuen und dichteren Fenster mehr gelüftet werden. Dies gilt übrigens nicht nur in Bezug auf die Raumluftfeuchte, sondern auch mit Verweis auf die Raumluftschadstoffe. Neben dem ausgeatmeten Kohlendioxid sind es auch Stoffe wie z.B. das Formaldehyd aus den Möbeln, die Lösungsmitteln aus diversen Lacken oder die Flammschutzmittel aus den elektronischen Geräten, die, unbeeindruckt von den teuren neuen Fenstern, weiterhin munter ausgasen. Diese Stoffe können jetzt aber in deutlich geringerem Umfang durch Undichtigkeiten im Bereich der Fenster nach draußen entweichen.</p>
<p>Der Raumnutzer oder – sofern vorhanden – die Lüftungstechnik müssen den reduzierten Luftwechsel daher aktiv ausgleichen. Ohne Lüftungstechnik bedeutet das also mehrfach pro Tag Stoßlüften bzw. am besten Querlüften. Bezüglich der Raumluftfeuchte kann auch eine Kombination aus Stoßlüftung/Querlüftung und einer mit Augenmaß und Vorsicht durchgeführten Kipplüftung sinnvoll sein. Was ich damit meine, erkläre ich in diesem Blogbeitrag (<a href="https://bauschaden-baubiologie.de/kippluftung-besser-als-ihr-ruf/">https://bauschaden-baubiologie.de/kippluftung-besser-als-ihr-ruf/</a>).</p>
<p>Passen die Bewohner ihre Lüftungsgewohnheiten nach dem Einbau der neuen Fenster nicht an die veränderte Situation an, steigt die Raumluftfeuchte in der Wohnung. Während der kalten Jahreszeit steigt dadurch an den kühlsten Stellen im Raum die Gefahr von Schimmelpilzbildung. Meist zeigt sich dieses hygienische Problem an den typischen Wärmebrücken, wie den Fassadenecken oder den Fensterlaibungen. Die Dichtigkeit der Fenster und die damit einhergehende erhöhte Raumluftfeuchte sind dabei nicht die einzigen Ursachen für den unerwünschten Schimmelpilzbefall. Die erhöhte Gefahr von Schimmelpilzbildung ist auch der besseren Dämmwirkung der neuen Fenster geschuldet (geringerer U-Wert der neuen Fenster). Wir erinnern uns, an den kühlsten Stellen im Raum steigt die Gefahr von Schimmelpilzbildung. Es drängen sich folglich zwei Fragen auf „Wo war vorher die kälteste Stelle?“ und „Wo ist sie jetzt?“.</p>
<p>In alten, unsanierten Gebäuden ist das Fenster meist die kälteste Stelle der Wand. Das kennen wir vielleicht noch von früher. Die Fenster beschlugen innenseitig, weil die Scheiben im Winter so kalt waren, dass die Luft innen an den Scheiben kondensierte (und bei starkem Frost schöne Eisblumen entstehen ließ). Dieses Kondensat (Tauwasser) lief an der Scheibe herunter und wurde im Idealfall durch einen Kondensatablauf abgeführt (Öffnungen im Glasfalz). Dieser Zustand ändert sich im Altbau aber durch den Einbau von neuen Fenstern mit moderner Wärmeschutzverglasung. Denn nun kann der U-Wert der Fenster (der Wärmestrom von warm nach kalt) geringer sein, als der der Außenwand. Das heißt, dass die Fenster besser dämmen als die Wand. Nun ist also nicht mehr das Fenster, sondern die Wand selbst das kälteste Bauteil im Raum. Das kann dazu führen, dass sich der Bereich an dem die Raumluftfeuchte kondensiert vom Fenster in kühle Wandbereiche verschiebt. Die überschüssige Feuchtigkeit aus der Raumluft, die sich früher an der Verglasung des Fensters niederschlug (ehemals kälteste Stelle), kondensiert nun unter Umständen an der kalten Außenwand oder führt zumindest in diesem Bereich zu höheren Luftfeuchten. Die Folge ist eine erhöhte Schimmelpilzgefahr. Diese Gefahr kann man mit der gleichzeitigen Dämmung der Fassade begegnen, vor allem aber mit den bereits mehrfach in meinen Blogbeiträgen besprochenen Maßnahmen (Heizen, Lüften, Luftentfeuchter aufstellen, Kontrolle der Raumluft mittels Hygrometer, etc.).</p>
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		<title>Kipplüftung besser als ihr Ruf?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr.-Ing. M.Marschetzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2022 10:48:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Über die Vor- und Nachteile der Kipplüftung sind sich die Fachleute derzeit uneinig. Während in den vergangenen Jahrzehnten mit Nachdruck das Stoßlüften und dabei idealerweise das Querlüften empfohlen wurde, wird in den letzten Jahren immer mal wieder die Meinung vertreten, dass die Kipplüftung besser ist als ihr Ruf. Stimmt das und ja warum? Zunächst einmal&#8230;&#160;<a href="https://bauschaden-baubiologie.de/kippluftung-besser-als-ihr-ruf/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Kipplüftung besser als ihr Ruf?</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Über die Vor- und Nachteile der Kipplüftung sind sich die Fachleute derzeit uneinig. Während in den vergangenen Jahrzehnten mit Nachdruck das Stoßlüften und dabei idealerweise das Querlüften empfohlen wurde, wird in den letzten Jahren immer mal wieder die Meinung vertreten, dass die Kipplüftung besser ist als ihr Ruf. Stimmt das und ja warum?</p>
<p>Zunächst einmal etwas zur Begriffserklärung. Mit Stoßlüften wird das Lüften bezeichnet, bei dem das Fenster eines Raumes komplett geöffnet wird und die Zimmertür zu den restlichen Räumen geschlossen verbleibt. Effektiver ist die Querlüftung, bei der gleichzeitig mehrere Fenster für kurze Zeit geöffnet werden, ggf. auch Fenster aus und Türen zu anderen Räumen. Dabei sind die Fenster und die Türen weit zu öffnen und zwar möglichst so, dass ein Durchzug durch den Raum möglich ist. Das Ziel der Stoßlüftung und der Querlüftung ist ein hoher Luftaustausch in kurzer Zeit. Die Lüftungsdauer ist dabei relativ, d.h. sie ist abhängig von den Randbedingungen wie der Fenstergröße und der Anzahl der geöffneten Fenster und Türen, dem Raumvolumen, aber auch vom Klima.</p>
<p>Eine sinnvolle Stoßlüftung kann 5 Minuten, aber auch 30 Minuten andauern. Die gewählte Zeitdauer ist dabei an das Außenklima anzupassen. Im Winter (Dezember bis Februar) genügen meist schon 5 Minuten Querlüften für einen ausreichenden Luftwechsel. Im Frühjahr und Herbst sind schon etwa 10 Minuten (März und November) bis 15 Minuten (April, September) für einen kompletten Luftaustausch notwendig. Im Sommer (Juni bis August) kann es sogar 30 Minuten dauern bis der gewünschte Effekt eingetreten ist. Die kürzere Lüftungsdauer im Winter ist nicht nur behaglicher (im Sommer fällt uns das Lüften leichter), sondern auch sinnvoll. Die im Winter in den Raum strömende Luft hat eine große Temperaturdifferenz zur Raumluft und folglich auch ein höheres Trocknungspotential beim späteren Aufwärmen. Die kühle Winterluft ist naturgemäß trockener als warme (Raum)Luft, da sie eine geringere absolute Luftfeuchte besitzt.</p>
<p>Die Häufigkeit der Stoßlüftung richtet sich nach dem Bedarf, z.B. mindestens 3 x oder 4 x täglich. An dieser Stelle möchte ich euch dringend empfehlen dies einmal in mehreren Räumen und auch mehreren Stellen im Raum mit einem Hygrometer zu verfolgen.</p>
<p>Bei der Kipplüftung wird ein Fenster des Raumes &#8220;auf Kipp“ gehalten, d.h. nicht komplett geöffnet. Das Dauerlüften über mehrere Stunden mit gekippten Fenstern wird unter Fachleuten gern als „Verwahrlosungslüftung“ bezeichnet und unstrittig als nicht empfehlenswert angesehen. Stundenlanges Dauerlüften im Winter verursacht einen hohen Energieverbrauch und die Wandbereiche nahe des Fensters können dabei auskühlen, was je nach Bausubstanz zu einer ungünstigen Auskühlung der Fenstersturz- und Laibungsbereiche führen kann (Gefahr der Schimmelpilzbildung). Ob und in welchem Ausmaß das passiert, ist vom Heizverhalten und den Randbedingen abhängig (Fassade gedämmt? Fensterlaibungen gedämmt? etc.).</p>
<p>Eine Kipplüftung ist folglich, insbesondere in der kalten Jahreszeit, nur eingeschränkt empfehlenswert und vom Dauerlüften wäre in den meisten Fällen generell abzuraten. Eine regelmäßige und bedarfsgerechte Stoßlüftung ist daher die deutlich sicherere Methode, die für den jeweiligen Moment auch unübertroffen effektiv ist. Dennoch möchte ich an dieser Stelle eine Lanze für die Kipplüftung brechen. Meine Unterstützung gilt hier aber nicht der „Verwahrlosungslüftung“ im Dauergebrauch, sondern einer Kipplüftung mit Augenmaß.</p>
<p>Gemeint ist ein kontrolliertes Kipplüften für einige Minuten, nach oder mit etwas Abstand zur Stoßlüftung. Der Hintergrund hierfür ist, dass durch Stoßlüften zwar die feuchte Raumluft schnell abgeführt werden kann, die im Zeitraum vor der Lüftung im Raum freigesetzte Feuchtigkeit jedoch nicht allein in der Luft gespeichert ist. Feuchtigkeit wird auch an den Oberflächen von Putz, Trockenbauplatten, Textilien etc. gebundene. Diese Feuchte, welche sich über einen längeren Zeitraum angereichert hat, z.B. während der Nachschlafphase oder eines Vollbades, ist jedoch relativ träge, wenn es darum geht sich von den Oberflächen zu lösen wieder zurück in die Raumluft zu gehen. Das gleiche gilt natürlich auch für feuchte Handtücher und Wäschetrocknen im Innenraum allgemein. Die adsorbierte, d.h. an den Oberflächen anhaftende, Feuchte wird nach dem Stoßlüften (Absenken der relativen Raumluftfeuchte) nur langsam an die Raumluft abgeben, was nach einer gewissen (mitunter kurzen) Zeit erneut zum ggf. kritischen Anstieg der Raumluftfeuchte führt.</p>
<p>Für eine nachhaltige Senkung der Raumluftfeuchte müssen die Oberflächen also über einen längeren Zeitraum die Möglichkeit haben die Feuchte abzugeben. Stoßlüften ist ein kurzes, einzelnes Ereignis und müsste daher mehrfach wiederholt werden, um die Raumluftfeuchte jedes Mal erneut zu senken. Kipplüften ist ein wesentlich trägerer und langsamerer Vorgang, bei dem permanent trockenere Luft in den Raum gelangt. Die Oberflächen geben also über einen längeren Zeitraum Feuchtigkeit an die Luft ab, welche dann über einen ebenfalls längeren Zeitraum zum Fenster hinaus entweichen kann. Der große Unterschied zwischen Dauerlüftung („Verwahrlosungslüftung“) und kontrollierter Kipplüftung ist, dass die Fenster wieder geschlossen werden, wenn die gewünschte bzw. reduzierte Luftfeuchtigkeit erreicht ist (und bevor die Fensterlaibungsbereiche zu stark auskühlen).</p>
<p>Welche Feuchtigkeitswerte in der Raumluft sind dabei im Winter als Zielwerte anzustreben? Das lässt sich leider nicht pauschal beantworten und hängt von der energetischen Qualität des Gebäudes ab. Je schlechter die Wände gedämmt sind, desto niedriger sollte die Raumluftfeuchte sein. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass hier an den kalten Außenbauteilen zwangsläufig durch Abkühlung der Raumluft deutlich höhere Luftfeuchten entstehen. Somit kann die Ziel-Raumluftfeuchte im ungedämmten Altbau bei sehr niedrigen Außentemperaturen auch mal nur 40 % betragen.  Hier muss also in jedem Fall die Luftfeuchte im Raum und an den kritischen Stellen gemessen werden. Dabei bestimmt ferner nicht allein der Zielwert der Luftfeuchte die Dauer der kontrollierten Lüftung. Zu beobachten wäre auch das Auskühlen der Fensterlaibungen durch das Kipplüften. Kritiker der Kipplüftung sehen hierin die größte Gefahr dieser Lüftungsart. Befürworter der kontrollierten Lüftung meinen, dass die Auskühlung nach dem Schließen der Fenster in recht kurzer Zeit wieder behoben wird. Dabei wird vorausgesetzt, dass die kurze Zeitdauer der Auskühlung nicht ausreichend ist, um einen Schimmelpilzbefall entstehen zu lassen. Das ist also ein klassischer Fall von „alles kann, nichts muss“, bei dem wieder nur messen und testen hilft.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich also sagen: Ja, Kipplüftung ist besser als ihr Ruf. Mit zunehmender Zeitdauer der Kipplüftung und bei geringer energetischer Qualität der Außenwände im Bereich der Fensterlaibung ist jedoch Vorsicht geboten (Gefahr der Schimmelpilzbildung, Energieverbrauch, etc.).</p>
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		<title>Mythen und Märchen zum Thema Lüften</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr.-Ing. M.Marschetzky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2022 10:57:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Wenn es draußen regnet, soll man nicht lüften!? Das ist eine Auffassung der ich relativ häufig begegne. Die Frage, ob dies richtig oder falsch ist, lässt sich mit „einem ganz klaren JEIN“ beantworten. Hier kommt es nämlich nicht nur auf den Niederschlag, sondern vorrangig auf die Lufttemperaturen an. Denn – ich wiederhole mich hier&#8230;&#160;<a href="https://bauschaden-baubiologie.de/mythen-und-marchen-zum-thema-luften/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Mythen und Märchen zum Thema Lüften</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1. Wenn es draußen regnet, soll man nicht lüften!?</strong></p>
<p>Das ist eine Auffassung der ich relativ häufig begegne. Die Frage, ob dies richtig oder falsch ist, lässt sich mit „einem ganz klaren JEIN“ beantworten. Hier kommt es nämlich nicht nur auf den Niederschlag, sondern vorrangig auf die Lufttemperaturen an. Denn – ich wiederhole mich hier – kalte Luft kann weniger Luftfeuchte aufnehmen als warme. <strong>Deshalb ist es meist lohnenswert, kalte Luft in den Wohnraum zu lüften und diese dort aufheizen zu lassen</strong>. Je wärmer die Luft drinnen wird, desto mehr Feuchte kann aufgenommen werden.</p>
<p>Nehmen wir mal an, draußen regnet es, bei winterlich kalten 5°C. Die 5°C kalte Luft enthält bei maximaler Sättigung (100 % relative Luftfeuchte) 6,8 g/m³ absolute Feuchte. Diese Luft holen wir uns durch das Fenster hinein und lassen sie aufheizen. Aufgrund der aktuellen Energieeinsparungs-Bemühungen gehen wir mal etwas vorsichtiger ran und heizen auf 18°C. Der Wert der absoluten Feuchte von 6,8 g/m³ entspricht bei 18 °C nicht mehr 100 %, sondern nur noch 44,3 % relativer Luftfeuchte (weil warme Luft mehr Feuchte aufnehmen kann). Das ist doch schon mal prima. Denn jetzt kann die Luft einiges an Feuchte aufnehmen, bis wir sie später wieder durch das Fenster in die Freiheit entlassen (je nach Randbedingungen, z.B. spätestens bei 70 % relativer Luftfeuchte an der kältesten Stelle im Raum).</p>
<p>Während ein warmer Sommerregen zwar eigentlich dem kalten Winternass vorzuziehen ist, gilt dies nicht für das Lüften. <strong>Das Lüften im Sommer, und das auch noch bei Regen oder Schwüle, kann uns im Wohnraum mehr Luftfeuchte bescheren, als uns lieb ist</strong>. Das ist im normalen Wohnraum meist kein Problem, sofern der nicht deutlich kälter ist als die Außenluft. Aber wo haben wir das denn nicht? Richtig, z.B. im Keller. Den Keller sollte man im Sommer tagsüber eher nicht lüften. Und damit kommen wir schon zum zweiten Mythos.</p>
<p><strong>2. Feuchte Keller lüftet man im Sommer trocken!?</strong></p>
<p>Auch hier wäre die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieser oft genutzten Praxis mit einem eindeutigen „Es kommt darauf an!“ zu beantworten.</p>
<p>Natürlich kann man den Kartoffelkeller oder einen als Wohnraum genutzten Keller auch im Sommer lüften, aber eben nicht permanent bzw. zu jeder Tageszeit. Lüfte ich im Sommer, z.B. bei 28 °C und 60 % relativer Luftfeuchte draußen, dann enthält diese Luft eine absolute Luftfeuchtigkeit von 16,33 g/m³. Wenn diese Luft an die z.B. 18°C kühlen Kellerwände gelangt und dabei ebenfalls abkühlt, steigt die relative Luftfeuchte auf 100 % und Kondenswasser fällt aus. Hier reicht sogar eine Temperatur von z.B. 22°C und die daraus resultierende relative Luftfeuchte von rd. 84 %, um eine potentielle Schimmelpilzgefahr zu schaffen.</p>
<p>Im Sommer sollte man den Keller also immer dann lüften, wenn die Luft kühl ist bzw. eine geringe absolute Luftfeuchte hat (also eher morgens, abends und nachts als tagsüber). Hierfür gibt es auch technische Lösungen, d.h. Geräte, die das Innen- und Außenklima messen und vergleichen sowie das Fenster mechanisch öffnen oder eben nicht. Im Falle des Wohnraumes im Keller ist es natürlich aus hygienischer Sicht notwendig, tagsüber zu lüften. Auch hier wären dann technische Lösungen erforderlich, z.B. zur Raumluftentfeuchtung.</p>
<p>Zusammenfassend könnte man also sagen, <strong>erst Messen, dann Lüften</strong>.</p>
<p><strong>3. Wenn keiner daheim ist, muss man ja eigentlich auch nicht lüften!?</strong></p>
<p>Bei der ganzen Überlegung um Feuchte im Wohnraum könnte man auf die Idee kommen, dass man ja eigentlich auch nicht lüften muss, wenn keiner vor Ort ist oder war, der Feuchte produziert. Hierbei ist zu beachten, dass viele Baustoffe, wie Kalk, Holz und Lehm ebenso wie Textilien in der Lage sind, Feuchtigkeit aufzunehmen. Das passiert verstärkt im Fall von Feuchtespitzen (z.B. nach dem Duschen oder Kochen). Die Feuchte wird dann später langsam wieder abgegeben. Das ist eigentlich eine super Sache. Es führt aber auch dazu, dass sich die Raumluftfeuchte nach dem ersten Lüften wieder erhöht, z.B. wenn morgens alle auf dem Weg zur Arbeit/Schule/etc. sind. <strong>Diese verzögert abgegebene Feuchte muss rausgelüftet werden, ebenso wie Feuchte aus nasser Wäsche, Blumen, Aquarien, etc.</strong></p>
<p>Aber es gibt auch noch einen anderen Grund: <strong>Raumluftschadstoffe!</strong> Alles, was im Laufe der Zeit so langsam aus der Bausubstanz, der Einrichtung und den technischen Geräten in die Raumluft ausgast (Formaldehyd, Holzschutzmittel, Flammschutzmittel, etc.), tut dies auch in Abwesenheit der Bewohner. Da diese nicht nur bei Anwesenheit 30 bis 40 Gramm Feuchte pro Stunde ausatmen, sondern auch 400 bis 800 Liter Luft pro Stunde einatmen, lohnt das Lüften auch in diesem Fall.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich also sagen: Aufgrund der verzögert freigesetzten sowie der atemluftunabhängigen Feuchte und mit dem Ziel, dass die Luft „nicht sauberer vom Menschen ausgeatmet als eingeatmet wird“, empfiehlt sich das <strong>Lüften der Wohnräume auch nach Abwesenheit der Bewohner</strong>.</p>
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